Workshoptag planen: ein Tag, sechs Arbeitsmodi
Die Heldraumstation in Hannover ist nach einem einfachen Prinzip gebaut: Eine Gruppe arbeitet besser, wenn sie die Arbeitsform wechseln kann, ohne das Gebäude zu wechseln. Auf 285 qm liegen Plenum, separater Workshopraum, Lounge, Küche, Fokus-Ecken und Terrasse auf einer Ebene, für den Wechsel zwischen Impuls, Kleingruppe, Pause und Ergebnisrunde.
- 6 Zonenauf einer Ebene
- 60–90 Min.pro Arbeitsblock
- 4–6 Personenpro Breakout-Gruppe
- 45 Min.für Ergebnissicherung
So läuft ein Tag in der Heldraumstation
Ein Beispiel für einen Workshoptag von 9 bis 17 Uhr. Fahrt über die Schritte, um die passende Zone zu sehen.
Loft · Plenum
Einstieg und Impulse im offenen Loft. Stuhlkreis, U-Form oder Sitzreihen, digitales Whiteboard und Displays sind bereit.
Workshopraum und Lounge
Die Gruppe teilt sich auf: Kleingruppen arbeiten im separaten Workshopraum und in den Lounge-Bereichen, alles auf derselben Ebene.
Küche
Gemeinsam essen statt Buffet im Foyer: mit eigenem Catering, einem Partner-Caterer oder Selbstverpflegung in der voll ausgestatteten Küche.
Terrasse und Bewegungsecke
Nach dem Essen kurz raus auf die Terrasse oder eine Runde Tischtennis. Danach startet der Nachmittag mit mehr Energie.
Fokus-Ecken
Konzentrierte Arbeit in Zweiergruppen oder allein in den ruhigen Ecken, Gruppen an Metaplanwänden.
Loft · Plenum
Zurück ins Plenum: Ergebnisse vorstellen, verdichten und Vereinbarungen festhalten, bevor alle nach Hause gehen.
Euren Workshoptag in vier Schritten planen
Die Heldraumstation stellt den Raum, ihr gestaltet den Tag. Diese vier Schritte helfen, die Fläche gut zu nutzen.
Ergebnis festlegen
Definiert vorab, was am Ende des Tages auf dem Tisch liegen soll.
In Arbeitsmodi planen
Teilt den Tag in Blöcke von 60 bis 90 Minuten und wechselt zwischen Plenum, Kleingruppe und Einzelarbeit.
Zonen zuordnen
Ordnet jedem Block eine Zone zu: Loft fürs Plenum, Workshopraum und Lounge für Breakouts, Küche für die Pause.
Ergebnisse sichern
Reserviert mindestens 45 Minuten für Präsentation, Entscheidungen und Verantwortlichkeiten.
Was ein Raum für einen Workshop leisten muss
Ein Workshop scheitert selten am Konzept, oft aber an der Umgebung: zu wenig Wandfläche, kein Platz für Kleingruppen, Mittagessen am selben Tisch wie die Diskussion.
Die Heldraumstation ist deshalb nicht als Tagungsraum eingerichtet, sondern als Arbeitsort für Gruppen. Die Zonen sind so angeordnet, dass Wechsel zwischen Plenum, Kleingruppe und Pause ohne Umbau funktionieren.
- Fläche für Stuhlkreis und Kleingruppen gleichzeitig
- Wände und Stellwände für Flipchart und Metaplan
- Tageslicht und Bildschirm für Präsentationen
- Pausenbereich getrennt vom Arbeitsbereich
Was Menschen fragen, bevor sie einen Workshoptag planen
Ehrliche Antworten – auch wenn ihr am Ende woanders bucht.
Eure Frage ist nicht dabei?
Ruft an oder schreibt uns. Eine Besichtigung vereinbaren wir gern.
Startet mit dem Ergebnis, nicht mit der Agenda: Was soll am Ende auf dem Tisch liegen? Plant dann in Blöcken von 60 bis 90 Minuten und wechselt zwischen Plenum und Kleingruppen. Legt die Mittagspause bewusst in einen anderen Bereich als die Arbeit und reserviert die letzte Stunde für Ergebnisse und nächste Schritte.
Aus unserer Erfahrung spätestens alle 60 bis 90 Minuten. Nach einem Impuls im Plenum folgt Kleingruppenarbeit, danach eine kurze Präsentationsrunde. Wer den ganzen Tag im gleichen Setting sitzt, verliert am Nachmittag Energie. Ein Ortswechsel innerhalb der Fläche wirkt dann oft stärker als eine weitere Kaffeepause.
Für die meisten Aufgaben funktionieren Gruppen von vier bis sechs Personen: groß genug für unterschiedliche Perspektiven, klein genug, damit alle zu Wort kommen. Bei 24 Teilnehmenden ergibt das vier bis sechs Gruppen. Plant für jede Gruppe eine eigene Wand- oder Tischfläche ein, damit Ergebnisse sichtbar bleiben.
Weil der Kopf den Ortswechsel braucht. Wer im selben Raum isst, in dem vorher diskutiert wurde, bleibt gedanklich im Thema und kommt müder zurück. Eine Küche oder ein separater Pausenbereich schafft eine echte Unterbrechung und oft die besten Gespräche des Tages.
Plant dafür mindestens 45 Minuten ein, nicht die letzten zehn. Jede Gruppe stellt ihr Ergebnis kurz vor, dann haltet ihr gemeinsam Entscheidungen, offene Punkte und Verantwortliche mit Termin fest. Fotografiert Flipcharts und Metaplanwände vor dem Abbau und verschickt das Protokoll zeitnah.
Genug Fläche für Stuhlkreis und Kleingruppen, freie Wände oder Stellwände für Flipchart und Metaplan, Tageslicht, eine Präsentationsmöglichkeit mit Bildschirm und einen Pausenbereich, der nicht der Arbeitsraum ist. Alles darüber hinaus, etwa Terrasse, Lounge und Küche, entscheidet darüber, ob die Gruppe am Nachmittag noch Energie hat.
Nicht immer. Wenn ihr ein klares Ziel habt, jemand im Team neutral bleiben kann und keine Konflikte im Raum stehen, reicht eine interne Moderation. Bei strittigen Themen, Hierarchiefragen oder wenn die Führungskraft selbst mitdiskutieren will, lohnt sich eine externe Moderation. Die Heldraumstation stellt den Raum, moderierte Offsites bietet die NEOP Academy an.
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- Telefon
- 0511 37 39 26 51
- info@neop-consulting.de
- Adresse
- Gerberstraße 3a, 30169 Hannover
Noch kein fertiges Workshopdesign?
Die Heldraumstation vermietet den Raum. Wer Konzeption und Moderation für ein Team-Offsite sucht, findet sie bei der NEOP Academy – mit diesem Ort als Arbeitsumgebung.
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